Die Dominikanische Republik – Traumziel in der Karibik zu günstigen Preisen

Die Dominikanische Republik wird manchmal auch “Mallorca der Karibik” genannt: Im Gegensatz zu anderen, meist sündhaft teuren und auf Luxus-Kundschaft konzentrierten Traumzielen in der Südsee hat sich das von seinen deutschen Fans liebevoll Dom Rep genannte Inselparadies frühzeitig anders orientiert.

Geboten wird vor allem günstiger All Inclusive-Urlaub in ausgesucht schönen Hotelanlagen mit Rundum-Paketen für exotischen Wohlfühlurlaub unter der Tropensonne. Und das auf qualitativ hohem Niveau, mit perfekter touristischer Infrastruktur in den Hauptferienorten an schönen feinsandigen Buchten. Was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, ist der kleine Inselstaat nach wie vor kaum zu toppen.


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Bevor man in die Dom Rep reist, sollte man sich vorher erst einmal schlau machen, was einen dort überhaupt erwartet. Achtung, Verwechslungsgefahr: Das Urlaubsparadies auf der Insel Hispaniola ist nicht identisch mit der Insel Dominica: Die liegt weit draußen im Pazifik zwischen Guadeloupe und Martinique und gehört zu den Kleinen Antillen, die Dominikanische Republik zählt zu den weiter westlich gelegenen Großen Antillen und wird im Norden schon vom Atlantik umspült.

Als Staat ist sie kurioserweise eine halbe Insel, nämlich der Osten und die Mitte von Hispaniola mit der Hauptstadt Santo Domingo. Der Westen der Insel gehört zu Haiti. Das hat mit den politischen Machtkämpfen in den westindischen Kolonien im 19. Jahrhundert zu tun. Heute leben beide Staaten in friedlicher Nachbarschaft, nur, dass man auf Haiti Französisch spricht.

In der Dominikanischen Republik ist Spanisch die Landessprache, aber Englisch wird wegen der vielen Touristen aus den USA und Kanada in der Hauptstadt und in den Touristenzentren überall verstanden, teilweise, vor allem im Süden, auch Deutsch.

Goldgelber Sand und Kokospalmen bis zum Meeressaum sorgen für echtes Südsee-FeelingUrlaub machen kann man in der Dom Rep an allen Küsten der Insel, wobei jede ihre eigenen Reize hat. Als besonders schön gelten die üppig bewachsenen Strände im abgelegenen Norden in der Provinz Samaná: Goldgelber Sand und Kokospalmen bis zum Meeressaum sorgen für echtes Südsee-Feeling. Im Winter kann man hier sogar Buckelwale beobachten. Allerdings regnet es hier am Atlantik durchschnittlich etwas mehr als im insgesamt wärmeren Süden an der pazifischen Küste.

Was die Ausgeh- und Unterhaltungsmöglichkeiten betrifft, ist es im Norden etwas ruhiger als im Süden und vor allem im Osten. Wen es mehr in die Nähe der Zivilisation zieht, der sollte das umtriebige Boca Chica in Nähe der Hauptstadt Santo Domingo an der Ostküste ins Auge fassen. Hier herrscht sowohl tagsüber am Strand mit vorgelagertem Riff in Hafennähe als auch nachts in den Bars und Cafés lebendiges Treiben. Berühmt für seine ansprechend gestalteten All Inclusive-Hotelanlagen mit Animations- und Sportangeboten ist der “Goldstrand” der Playa Dorada an der östlichen Bucht, eine entspannte Urlaubswelt für sich mit umfassender touristischer Infrastruktur.

Bayahibe im Süden an der Pazifikküste punktet mit smaragdgrünem warmem Meer, puderzuckerweißem Strand und besonders familienfreundlichem Ambiente in ansprechenden Hotelanlagen. Wer exotisches Flair mit Geckos in den Palmen und Pelikanen in Poolnähe liebt, der ist hier genau richtig. Der Ort gilt übrigens als eine der ersten Adressen für Tauchsport in der Dom Rep. Neben Segeln gehört Tauchen an allen Küsten zum Freizeitsport Nummer 1 der Urlaubsgäste.

Santo Domingo - Hier kann man durch die Straßen mit Kolonialhäusern aus dem 15. Jahrhundert bummeln und sich die ehwürdige alte Kathedrale anschauen mit Erinnerungen an Christoph KolumbusHauptsehenswürdigkeit bei einem Urlaub in der Dominikanischen Republik ist die liebenswerte und lebendige Hauptstadt Santo Domingo. Hier kann man durch die Straßen mit Kolonialhäusern aus dem 15. Jahrhundert bummeln und sich die ehwürdige alte Kathedrale anschauen mit Erinnerungen an Christoph Kolumbus: Der berühmte Seefahrer landete hier auf seinem Weg nach Amerika an einem Ostertag, dem “Santo Domingo”, und gab dem Ort seinen Namen.

Unbedingt probieren sollte man in einem der vielen Restaurants der Stadt einige der leckeren Nationalgerichte mit Reis, viel Fleisch, meist vom Huhn, reichlich Gemüse und Bananen, der allgegenwärtigen Frucht auf der Insel. Die Stadt hat auch ein ausgeprägtes Nachtleben, das sich sonst mit Ausnahme von Boca Chica fast ausschließlich auf die Hotelanlagen beschränkt.

Einen Abstecher wert sind Los Tres Ojos de Aqua, die “drei Augen des Wassers”, drei glitzernde Seen in einer geheimnisvollen unterirdischen Tropfsteinhöhlen-Welt. Wer etwas abenteuerlustig ist, gerne wandert und klettert, sollte in die beeindruckende Bergwelt der Kordilleren im Landesinneren reisen: Hier kann man auf den höchsten Berg der Karibik, den Pico Duarte, steigen, über Bergrücken und durch wilde Schluchten wandern, beim Canyoning den Adrenalinspiegel in die Höhe treiben und auf den zahlreichen kleinen Bergflüssen Kajak fahren.

Unterschätzen sollte man hier nicht die Wetterumschwünge: Anders als an den milden Küsten kann das Thermometer in den Bergen vor allem nachts plötzlich unter den Gefrierpunkt fallen. Aber das ist vielleicht gerade der besondere Reiz, der die Dom Rep von allen anderen Inseln in der Karibik unterscheidet.

Die Dominikanische Republik wird manchmal auch “Mallorca der Karibik” genanntOffizielle Währung ist der Dominikanische Peso, die Kleinmünzen heißen Centavos (100 Centavos = 1 Dom. Peso), 1 Peso entspricht, je nach Wechselkurs schwankend, in etwa 2 bis 3 Cent, 1 Euro rundgerechnet 50 Pesos. Ein- und Ausführen darf man die Landeswährung nicht, sondern muss sie auf der Insel in Banken oder – weitaus günstiger – Wechselstuben eintauschen. Also sollte man darauf achten, bei der Abreise alle Peso-Scheine und Centavos ausgegeben zu gaben.

Eine andere Lösung: US-Dollars werden fast überall akzeptiert, zunehmend auch der Euro, an den meisten Bankautomaten Kreditkarten oder gelegentlich Maestro-EC-Karten. Reiseprofis empfehlen, auch aus Sicherheitsgründen, einen Mix aus einheimischem Geld, US-Dollars in kleinen Noten, ein paar Euros und bei den lokalen Banken erhältlichen Reisechecks in US-Dollars. Finger weg vom populären Schwarztausch in Hinterhöfen und auf der Straße: Der ist nicht nur illegal, sondern provoziert zudem Überfälle und ist vom Kurs her nicht besser als der besonders günstige Wechselkurs von Western Union.

Eine Visumspflicht besteht für Einreisende aus Deutschland nicht, es genügt ein bei Einreise mindestens noch drei Monate gültiger Reisepass. Eine Impfpflicht oder -empfehlung gibt es ebenfalls nicht.

Insider-Tipp:
Bei der Wahl des Ferienortes in der Dom Rep sollte man die unterschiedlichen Regenzeiten auf der Insel berücksichtigen: Im Süden von Mai bis Oktober, im Norden von Oktober bis Mai. Allerdings regnet es im pazifischen Süden insgesamt weitaus weniger.

Kenner wählen den November oder Februar als die Monate mit den durchgehend angenehmsten Temperaturen an allen Küsten. Diese Monate gelten auch als die beste Zeit für Walbeobachtungen bei Ausfahrten mit Whale-Watching-Booten.

Absoluter Geheimtipp:
Der Karneval in Santo Domingo am 27. Februar ist laut, fröhlich und bunt und gilt als Single-Börse für einsame Herzen…..
Wer exotisches Flair mit Geckos in den Palmen und Pelikanen in Poolnähe liebt, der ist hier genau richtig

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